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20.06.2004

 

20.06.2004

Was Bauherren vor dem Bau beachten sollten

Der Bau eines Hauses will sorgfältig geplant sein. Dennoch machen die meisten Hausbauer 

gravierende Fehler, bevor der Bau überhaupt begonnen hat. Vor allem die Unkenntnis oder 

falsche Selbsteinschätzung vieler Bauherren führt häufig zu unbedachten Entscheidungen.

 

Neben zahlreichen ehrlichen und seriösen Bauunternehmen gibt es in der Branche auch einige "Schwarze Schafe", die die Schwächen und Unsicherheiten mancher Bauherren ausnutzen. Mit unvollständigen oder schwammig formulierten Bauverträgen wird ihnen häufig Tor und Tür geöffnet.

 

Doch wie können sich zukünftige Bauherren vor unseriösen Angeboten und Unternehmen schützen? Wie lässt sich herausfinden, ob es ein Unternehmen wirklich ehrlich meint oder seine Auftraggeber über den Tisch ziehen will? Laien können diese Fragen meist nur schwer beantworten. Dennoch gibt es einige Grundregeln, die jeder Bauherr vor der Unterzeichnung des Bauvertrages beachten sollte.

 

1. Grundlegendes klären

Wenn der Traum von den eigenen vier Wänden Gestalt annehmen soll, muss zunächst die grundlegende Frage geklärt werden: Was will ich überhaupt?


Zum Beispiel:

- Haus oder Eigentumswohnung?
- Massiv- oder Fertigteilhaus?
- Bau mit viel oder wenig Eigenleistung?
- Bauträger oder Architektenhaus?
- Neubau oder Altimmobilie?

 

2. Aufpassen

Sind die grundlegenden Dinge geklärt, beginnt die Suche nach einem Partner. Gerade hier ist größte Vorsicht geboten. Überstürzen Sie nichts. Lassen Sie sich nicht von einmaligen termingebundenen Angeboten unter Druck setzen oder durch vermeintliche Schnäppchen verführen! Denken Sie immer daran, dass niemand etwas zu verschenken hat. Sicher gibt es Angebote von schlüsselfertigen Häusern zu einem Preis von weniger als 50.000 Euro. Doch wer sich auf ein solches Angebot einlässt, darf nicht viel erwarten. Denken Sie lieber an den Ausspruch des britischen Sozialreformers John Ruskin. Der sagte bereits vor mehr als 100 Jahren: "Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten ."

 

3. Viel Zeit nehmen

Lassen Sie sich genügend Zeit, nehmen Sie die Unterlagen mit nach Hause, prüfen Sie alles in Ruhe auf Herz und Nieren. Lassen Sie sich nicht von Aussagen wie "Wenn Sie jetzt unterschreiben, erhalten Sie einen Rabatt" zu einer voreiligen Unterschrift verleiten. Will ein Unternehmen Ihre Unterschrift gleich vor Ort haben und Ihnen die Verträge nicht mit nach Hause geben, ist es in meinen Augen nicht seriös.

 

4. Beistand holen

Grundlage für den Bau sind die Bau- und Leistungsbeschreibung und der Bauvertrag. Wer nicht vom Fach ist, wird aber nicht alle Punkte darin verstehen können. Um nicht gutgläubig alles hinzunehmen, was ein Bauunternehmen vorsetzt, sollten Laien unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen. Er kann oft schon anhand der Bau- und Leistungsbeschreibung die Kompetenz und Seriosität eines Unternehmens erkennen.

Auch am Bauvertrag zeigt sich, ob ein Unternehmer fair und ehrlich ist oder nur abzocken will. Ein solcher Vertrag sollte erst dann abgeschlossen werden, wenn er von einem Anwalt - möglichst mit Spezialisierung auf Baurecht - überprüft worden ist. Er weiß, was in den Vertrag hineingehört. Denn was darin fehlt, kann für den Bauherren später erhebliche finanzielle Folgen haben.

Quelle: Andreas Mühlner - www.PHBV.de

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